<![CDATA[Lerntherapie Zug - Blog]]>Thu, 08 Aug 2019 06:16:11 +0200Weebly<![CDATA[Herbstkurs für Kindergartenkinder]]>Fri, 07 Sep 2018 04:17:46 GMThttp://www.lerntherapie-zug.ch/blog/herbstkurs-fuer-kindergartenkinder

Nele und Noa im Regenwald
Gerne lade ich Ihr Kind ein, im Forscherteam von Nele und Noa den Regenwald zu erkunden. Gemeinsam tauchen wir in spannende Abenteuer ein. Wie können wir den frechen Affen überlisten, der ständig Gegenstände aus unserem Baumhaus stibitzt? Welche Geheimnisse hütet die weise Medizinfrau?
Verpackt in diese mitreissende Rahmengeschichte fördern und trainieren wir auf spielerische und unterhaltsame Weise die exekutiven Funktionen der Kinder auf der Kindergartenstufe.


Was sind exekutive Funktionen und warum sollen unsere Kinder diese trainieren?

Stellen Sie sich folgende Situationen vor: Hat ihr Kind sein Zimmer schon aufgeräumt, oder ist es an der neuen Comicsammlung hängen geblieben? Kann es eine geplante Aufgabenstellung umsetzen oder vergisst es wichtige Schritte? Gelingt es ihm, der Lehrperson zuzuhören, obwohl die Sitznachbarin ihm gerade eine spannende Geschichte erzählen will? Isst es noch ein weiteres Stück Schokoladenkuchen, obwohl sein Bauch fast platzt? Holt es im Streit gleich die Fäuste hervor oder hat es seine Emotionen unter Kontrolle? Gelingt es ihm, neue Lösungsansätze zu finden, wenn es nicht zum Ziel kommt?
Exekutive Funktionen sind entscheidend, um solche Situationen erfolgreich zu bewältigen. Wir brauchen wir, wenn wir uns organisieren und etwas planen; sie helfen uns, eine Aufgabe anzupacken und daran zu bleiben; sie unterstützen uns dabei, Impulse zu kontrollieren und Emotionen wie Wut und Frustration zu regulieren und sie helfen uns dabei kreativ zu denken und flexibel nach Lösungen zu suchen. Die Konzentrationsfähigkeit und auch die Merkfähigkeit beispielsweise basieren auf einem guten Zusammenspiel der exekutiven Funktionen. Angesiedelt sind diese im Frontalhirn (Stirnhirn) und bilden sozusagen die Steuerzentrale oder Kommandobrücke unseres Gehirns. Sie entwickeln sich im Kindesalter rasant und sind erst bei jungen Erwachsenen ausgereift. Sie sind die Grundlage dafür, das eigene Verhalten und Denken bewusst zu steuern. Dadurch beeinflussen sie stark die sozial-emotionale Entwicklung und bilden gleichzeitig die Basis für gelingendes Lernen.

Wichtiger als der Intelligenzquotient (IQ)?
Heute weiss man, dass gut ausgebildete exekutive Funktionen uns mehr dabei helfen, unser Potential auszuschöpfen, als ein guter IQ. Dies gilt nicht nur für die Schülerjahre oder den späteren Berufsweg sondern für die Art und Weise, wie wir unser Leben gestalten und bewältigen.

Worum geht es mir?
Das Trainieren der exekutiven Funktionen ist eine ideale Vorbereitung für die Schule. Für die kognitive und soziale Entwicklung, für die schulische Bereitschaft und für schulische Leistungen eines Kindes spielen sie eine zentrale Rolle.

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<![CDATA[Pizza, Baguette und Sandwich]]>Thu, 30 Aug 2018 14:27:11 GMThttp://www.lerntherapie-zug.ch/blog/pizza-baguette-und-sandwich

Mhmmm, da läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Reich belegte Köstlichkeiten laden zum Reinbeissen ein. Doch aufgepasst! Hier geht es für einmal nicht ums kulinarische Vergnügen sondern darum, das Arbeitsgedächtnis und die Aufmerksamkeit zu trainieren. Gelingt es dem Koch trotz der angeregten Gespräche seiner Gäste die Bestellungen korrekt auszuführen? Wollte der Kunde nun Salami oder Tomaten? Zwei oder drei Salatblätter? War er allergisch auf Oliven oder Zwiebeln?

Spiele haben in der Lerntherapie einen wichtigen Stellenwert. Sie dienen dazu, neue Fähigkeiten einzuüben, Fertigkeiten zu trainieren, zwischendurch zu entspannen oder einfach gemeinsam in Dialog zu treten. Spielen ist Lernen - es hilft uns bei der Entwicklung unserer emotionalen, sozialen, motorischen und kognitiven Kompetenzen.


Guten Appetit.

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<![CDATA[Ein aktueller Game Hype]]>Thu, 16 Aug 2018 15:10:40 GMThttp://www.lerntherapie-zug.ch/blog/ein-aktueller-game-hypeFortnite ist derzeit in aller Munde – viele Kinder und Jugendliche reden von kaum etwas Anderem mehr, die Eltern zeigen sich ratlos bis besorgt. Die aktuelle Ausgabe des Magazins Fritz + Fränzi widmet sich diesem aktuellen Game Hype. Mit dem Start des neuen Schuljahres ist es vielleicht ganz hilfreich, gewisse Regeln aufzustellen, damit auch das Lernen im Alltag wieder Platz findet.

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<![CDATA[Hüpf dich schlau]]>Mon, 12 Mar 2018 05:18:58 GMThttp://www.lerntherapie-zug.ch/blog/huepf-dich-schlauUnser Gehirn liebt die Bewegung und gute Laune. Bewegte Lernerlebnisse bewirken eine bessere Merkfähigkeit. Und wenn wir den Lernstoff mit Körpereinsatz kombinieren können, macht das erst noch mehr Spass! Dieses Foto zeigt ein Reimlabyrinth, bei dem Reimpaare gefunden und als Labyrinth ausgelegt werden. Ganz am Schluss wird es abgehüpft oder abbalanciert – eine wunderbare Übung, um das phonologische Bewusstsein zu stärken.
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<![CDATA[Lesen und Schreiben per Fernsteuerung – oder die etwas andere Zettelpost]]>Thu, 22 Feb 2018 15:48:15 GMThttp://www.lerntherapie-zug.ch/blog/lesen-und-schreiben-per-fernsteuerung-oder-die-etwas-andere-zettelpostNicht allen Kindern fällt das Lesen- und Schreibenlernen leicht. Wenn sie die Anstrengungen mit einem spielerischen und geselligen Miteinander verbinden dürfen, steht der Spassfaktor im Vordergrund, das Üben wird zur Nebensache. Und so funktioniert es: Wenn Ihnen als Eltern beim nächsten Mal das ferngesteuerte Fahrzeug Ihres Kindes um die Beine flitzt, bestücken Sie es doch einfach einmal mit einem Zettel, auf den Sie eine Botschaft oder den Anfang einer Geschichte schreiben. Seien Sie gespannt, wie die Nachricht beim Empfänger ankommt. Ob es wohl eine Fortsetzung gibt? Übrigens: die ferngesteuerte Zettelpost funktioniert auch prima als Eisbrecher, wenn gerade Sendepause herrscht. Viel Spass damit!

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<![CDATA[Gehirngerecht lernen]]>Wed, 14 Feb 2018 08:59:28 GMThttp://www.lerntherapie-zug.ch/blog/gehirngerecht-lernenDie aktuelle Neuropsychologie bildet eine wichtige Grundlage für meine Arbeit als Lerntherapeutin. Einige spannende Einsichten ins gehirnfreundliche Lernen bietet  dieser Artikel aus dem aktuellen Fritz und Fränzi Magazin. 
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<![CDATA[Ein Plädoyer für das freie Spielen]]>Thu, 18 Jan 2018 09:27:38 GMThttp://www.lerntherapie-zug.ch/blog/ein-plaedoyer-fuer-das-freie-spielen

Der Alltag vieler Kinder ist getaktet wie der von uns Erwachsenen. Ein voller Stundenplan in der Schule gefolgt von Hausaufgaben, Musikunterricht, Sportclub – evtl. kommt noch Nachhilfe oder Lerntherapie dazu. Fordern und fördern ist zweifelsohne wichtig. Doch aufgepasst, oftmals kommt das freie Spielen viel zu kurz. Laut Dr. Peter Gray, Professor am Boston College und Spielforscher, ist das freie Spielen notwendig, damit die Kinder sich zu jungen, verantwortungsvollen und selbstbewussten Erwachsenen entwickeln können. Unter freiem Spielen versteht er „echtes Spielen“, das draussen im Freien stattfindet, mit anderen Kindern, ohne dass ein Erwachsener daneben steht und bei jeder Kleinigkeit eingreift. Wenn Kinder spielen, dürfen sie selbst bestimmen. Im Spiel sind sie in Kontrolle und nicht der Erwachsenenwelt ausgeliefert. Sie lernen aufeinander einzugehen, Konflikte zu lösen, sich auf neue Situationen einzustellen. Sie dürfen ihrer eigenen Kreativität freien Lauf lassen und unbeschwerte, glückliche Momente erleben.

Hierzu gibt es einen spannenden Vortrag auf Englisch.
The Decline of Play.

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<![CDATA[Elternberatung: Krisenherd Hausaufgaben]]>Fri, 05 Jan 2018 16:14:07 GMThttp://www.lerntherapie-zug.ch/blog/elternberatung-krisenherd-hausaufgabenBild
Wenn die Hausaufgaben und das Lernen zum Konfliktherd werden, so lohnt es sich, die Situation einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Auch wenn die Eltern auf keinen Fall die Aufgaben für die Sprösslinge erledigen sollen, so haben sie doch einen grossen Einfluss darauf, wie sich die Lernsituation zuhause gestaltet. In vielen Familien ist sie schon so verfahren, dass ein entspanntes Miteinander nach Schulschluss kaum mehr möglich ist.
Für Eltern sind oft ganz ähnliche Themen aufreibend:
  • Mein Kind trödelt – wie kann ich es dazu bringen, vorwärts zu machen?
  • Mein Kind kann sich nicht organisieren – ständig vergisst es etwas, fängt zu spät an…
  • Bei den Hausaufgaben ist mein Kind sehr unselbstständig oder verweigert sich sogar– ich habe nicht die Zeit, dauernd daneben zu sitzen…
  • Hausaufgaben sind ein Dauerkonflikt – ständig kracht es…
  • Wie soll ich mein Kind trösten, wenn es Misserfolge erlebt, und ich am liebsten mitheulen würde?
Meine Elternberatung richtet sich an alle Eltern, die den Krisenherd Hausaufgaben und Lernen entschärfen möchten. 

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